Akaflieg Frankfurt Wave Research Camp

Akaflieg Frankfurt Wave Research Camp [Tobias Kemmerer]Einer der Forschungsschwerpunkte der akademischen Fliegergruppe Frankfurt stellt die atmosphärische Schwerewelle dar.

Regelmäßig im Frühjahr fährt daher eine Gruppe der Akaflieg Frankfurt (und der SFG Bremen) nach Cerdanya in die Pyrenäen um dort bei entsprechenden Windverhältnissen Wellenflüge durchzuführen.

Strömt Luft mit hoher Geschwindigkeit gegen und über ein großes Hindernis, kann diese Strömung zu einer Schwingung angeregt werden. Hinter dem Hindernis enstehen dabei Zonen mit starken Auf- aber auch Abwinden und zirkulierende Zonen, die sogenannten Rotoren. Die Ausdehnungen solcher Wellensysteme erstrecken sich nicht nur  über viele Kilometer hinter dem Hindernis, sondern reichen oft mehrere tausend Meter hoch. Damit bieten die Wellen die Möglichkeit im motorlosen Flug in ungeahnte Höhen vorzudringen (Perlan-Projekt: 15.000 m) und große Distanzen zu fliegen (> 3.000 km in den Anden), stellen dadurch  anderseits eine Gefahr für die reguläre Luftfahrt dar.

Prinzip der atmospärischen Schwerewelle | Grafik: Tobias Kemmerer

Prinzip der atmosphärischen Schwerewelle

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